Eltern-Kind-Informationsveranstaltung zu selbstgefährdendem Verhalten

Medienwelten Jugendlicher

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Auf der Suche nach der eigenen Identität manifestieren sich in der Pubertät Verhaltens- und Bewältigungsmuster, welche im weiteren Leben als Prädiktor für Verhalten dienen. Die (medialen) Darstellungen von Männern und Frauen, Ausgrenzungserfahrungen, Gruppendruck sowie die steigenden Anforderungen und Erwartungen an einen jungen Menschen können mitunter eine große Belastung für Jugendliche darstellen.

Durch mediale, familiäre, schulische oder andere soziale Trigger können Kinder und Jugendliche in Situationen gebracht werden, in denen sie sich nicht anders zu helfen wissen und sich zum Druckausgleich selbstgefährdend verhalten. Der Konsum von Alkohol oder Drogen, auffälliges Essverhalten (z. B. Hungern, Erbrechen oder Essattacken) oder Autoaggressionen (z. B. Ritzen, Schlagen oder Verbrennungen) sind zu beobachtende Verhaltensweisen. Dabei müssen auch Phänomene in Sozialen Netzwerken, beispielsweise das unreflektierte Ansehen sowie Nachahmen von gefährlichen Challenges, in den Blick genommen werden.

Bei 25 bis 35 Prozent aller Jugendlichen wird im Rahmen von Schulstichproben in Deutschland zumindest einmaliges nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten beobachtet, klinische Stichproben gehen von etwa 50 Prozent aus. Diese Handlungen dienen den Jugendlichen häufig als unangepasste Bewältigungsstrategien.

Lernziele und Kompetenzen

  • Bewusstmachen verschiedener Wirkungsweisen sozialer Netzwerke und deren Auswirkungen auf das eigene Verhalten (kritisches Hinterfragen des eigenen Verhaltens)
  • Kennenlernen möglicher Gefahren
  • Erlernen von Bewältigungsstrategien zum eigenen Schutz
  • Wissen um Anlaufstellen und Beratungsangebote

Zielgruppe

Eltern und Erziehende mit Schulkindern

Dauer

90 Minuten inkl. offener Fragerunde

Kosten

50 € / Stunde

Schwerpunkte

  • Gefährliche Challenges
  • Essstörungen
  • nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten
  • Hilfesysteme

Benötigte Technik beim Online-Format

  • Smartphone, Tablet oder Computer
  • stabiler Internetzugang (besser Breitband-WLAN als Funknetz)
  • Browser (wenn möglich Firefox oder Chrome)
  • Mikrofon und Webcam (als Empfehlung für die Austausch- und Diskussionsrunden)

Hier können Sie das Projekt buchen