Archiv der Kategorie: Aktuell

Die neuen Whatsapp Datenschutzrichtlinien – Grund zur Sorge?

Zu Beginn des Jahres hat der beliebte Instant Messenger Whatsapp neue Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen angekündigt. Viele der Nutzer*innen wurden bereits zur Zustimmung der neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien, durch ein Pop-Up Fenster, aufgefordert. Wer bis zum 8. Februar 2021 den neuen Bestimmungen nicht zugestimmt hat, soll Whatsapp zukünftig nicht mehr nutzen können.

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Body Positivity – Liebe deinen Körper

Was ist Body Positivity?

Die Body Positivity Bewegung (engl. positive Einstellung zum Körper) kommt ursprünglich aus den USA und hat sich aus dem Fat Acceptance Movement (engl. Fettakzeptanzbewegung oder auch Fettstolz, Fettaktivismus) herausgebildet. Die Bewegung setzt sich für die Abschaffung unrealistischer und diskriminierender Schönheitsbilder ein. Jedoch steht Body Positivity nicht nur für Selbstakzeptanz des eigenen Körpers, sondern auch für soziale Gerechtigkeit, Diversität und Anti-Diskriminierung.
Mit den Jahren wurde die Bewegung immer populärer und zu einem internationalen Phänomen. Gerade über Plattformen wie Instagram, Pinterest, YouTube und Co. wird die Bewegung mit verschiedenen Hashtags groß angepriesen: #bodypositivity, #selfacceptance

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Challenges: Mutproben aus dem Internet

Eine Information für Familien und Fachkräfte

Bild-von-Steve-B-auf-PixabayIm Januar 2021 würgte sich ein 10-jähriges Mädchen aus Süditalien mit einem Gürtel zu Tode, als sie an einer sogenannten Black-Out-Challenge teilnahm. Das Ziel der Challenge ist es, eine Ohnmacht herbeizuführen und sich dabei zu filmeni. Bereits vor einigen Jahren gab es ähnlich lebensgefährliche Formen dieser Challenge unter dem Namen „The Choking Game“. Seit geraumer Zeit kursieren etliche solcher Mitmach-Aktionen im Internet, sie werden insbesondere über Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram verbreitet. Im Nachgang an derart tragische Vorfälle werden häufig Stimmen laut, die eine stärkere Regulierung fordern oder Betreiber sozialer Medien in der Pflicht sehen zu handeln.
Diese Handreichung erklärt, was Challenges genau sind, woher ihre Faszination für junge Menschen kommt und wie Familien und pädagogische Fachkräfte damit umgehen können.

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Bildungsprojekte jetzt auch online

Nachdem die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen alle Fortbildungsangebote für Multiplikator*innen auch online durchführt, gibt es jetzt auch Online-Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Um Heranwachsende trotz der Pandemie-Einschränkungen zu erreichen und weiterhin zu befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen, bietet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz ihre Seminare „Ich bin online“ – Umgang in sozialen Netzwerken und „Autsch!“ – selbstgefährdendes Verhalten jetzt auch online an.

Die Online-Formate sollen junge Menschen in ihrer Lebenswelt abholen, ihnen eine Plattform zum Austausch geben und ermöglichen, auch Probleme außerhalb des Homeschoolings anzusprechen.

Pädagog*innen erfahren in den Seminaren, wie die Heranwachsenden die Gesamtsituation meistern und wobei sie Unterstützung benötigen. Außerdem bringt ihnen der digitale Methodenmix weitere Anregungen für eigene Angebote.

Gerade in Zeiten, in denen den jungen Menschen der strukturierte Tagesablauf abhanden gekommen ist, sie ihren gewohnten ausgleichenden Hobbys nicht nachgehen können und ihnen in der verbleibenden digitalen Kommunikation möglicherweise auch noch Verschwörungstheorien untergejubelt werden, brauchen sie Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit. Das können sie in den Online-Seminaren gemeinsam mit den Jugendschutzreferent*innen erarbeiten.

Kinder- und Jugendschutz braucht Unterstützung

Kinder und Jugendliche erleben in ihrer Entwicklung zahlreiche Brüche, Krisen, Veränderungen und Abkopplungsprozesse. Dazu gehören unter anderem Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen, sexuelle Ansprache, exzessive Mediennutzung, (Cyber)Mobbing, Missbrauch von Genuss- und Rauschmitteln oder Radikalisierungsprozesse.

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hilft Heranwachsenden, Familien und Fachkräften, gerade unter Corona-Bedingungen.
Aber das Geld reicht nicht immer, deswegen brauchen wir Hilfe (Beitrag in der Mitteldeutschen Zeitung).

Was wir tun und wie Sie helfen können, lesen Sie hier.
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Kik-Messenger jugendschutzrechtlich kritisch

Ungeachtet dessen, dass der Kik-Messenger bereits seit 2010 auf dem Markt ist, konnte er mit anderen Alternativen zu WhatsApp bisher nicht konkurrieren. Allerdings wird man bei näherer Betrachtung feststellen, dass die Zahl der täglichen Nutzer des Messengers in Deutschland zwar unter 2 Millionen liegt – darunter aber einige Jugendliche aktiv sind.
Im September 2019 wurde der Messenger an die Firma „MediaLab“ verkauft, welche sich zuvor bereits auf (Chat-) Apps für Teenager konzentriert hatte. Anzumerken ist hier allerdings, dass der Kik-Messenger im Google-Play-Store ab 18 Jahren und im App-Store ab 17 Jahren freigegeben ist, die auf Kik aktiven Minderjährigen folglich zum größten Teil unbefugt im Messenger angemeldet sind. Dies zeigt ebenfalls, dass entsprechende Kontrollsysteme fehlen. Weiterlesen

Shinshonji – Getarnte Religionsgemeinde verführt junge Menschen

Achtung, aufgepasst! Die koreanische Glaubensgemeinschaft „Shinshonji“ (oder: Shinsheonji), welche vielerorts – vor allem aber von Aussteigern – als Sekte bezeichnet wird, missioniert in allen Winkeln Deutschlands und hat es dabei vor allem auf die jungen Generationen abgesehen. Getarnt als Friedens-, Jugend- oder Bibelgruppe akquiriert sie potentielle Mitglieder und führt diese unwissentlich Stück für Stück in die Gemeinschaft ein. Hat die Falle einmal zugeschnappt, kann ein Ausstieg mehr als problematisch sein. Um dem Treiben von Shinshonji entgegenzutreten und vorzuwarnen, hat sich die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz die Gemeinde und ihr Missionierungssystem einmal ganz genau angesehen. Weiterlesen

Positiv Elternsein – Tipps zum Umgang mit Krisen

Nach den langen Weihnachtsferien beginnt heute wieder die Herausforderung für viele Familien, die Kinderbetreuung, den Haushalt, das Homeoffice und das Homeschooling parallel zu bewerkstelligen, ohne dabei die Nerven zu verlieren.

Folgendes Internetangebot möchte Eltern mit bewährten Informationen und Tipps in unsicheren Zeiten unterstützen: POSITIV ELTERNSEIN IN UNSICHEREN ZEITEN

Es gibt Tipps zum Umgang mit Konflikten in der Familie, speziell zum Umgang mit Teenagern und auch in anderen Sprachen. Außerdem werden Erfahrungen anderer Eltern geteilt und Informationen in leichter Sprache bereit gestellt.

Wie mache ich TikTok kindersicher?

TikTok dürfte vielen Eltern bereits bekannt sein, denn die Kurzfilm-App ist unter Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Bei vermehrter Nutzung fragen sich Eltern oft: Was macht mein Kind dort eigentlich? Und wie kann ich es vor Gefahren schützen?

Zweifelsohne birgt die uneingeschränkte Nutzung von TikTok bestimmte Interaktionsrisiken. Trotzdem bietet die Plattform verschiedene Möglichkeiten, um die Wahrscheinlichkeit von Cybergrooming, Cybermobbing oder sexualisierter Gewalt zu minimieren. Somit ist es nicht notwendig, Kindern eine Nutzung der App gänzlich zu verbieten. Was Eltern genau tun können, damit ihr Kind TikTok sicher nutzen kann, wird im Folgenden erklärt. Weiterlesen

Chat-App „Yubo“ – Tinder für Teens?

Yubo, früher Yellow, ist eine kostenfreie App zum Chatten, Kennenlernen und Video-Streamen, die im Google Play Store sowie im App Store erhältlich ist. Sie erfreut sich in letzter Zeit stark anwachsender Beliebtheit, was zum Teil auch der Corona-Pandemie zuzuweisen ist.
Da auch Minderjährige in der App aktiv sind und Interaktionsrisiken nicht ausgeschlossen werden können, soll Yubo in diesem Artikel aus Sicht des Kinder- und Jugend(medien)schutzes beleuchtet werden. Weiterlesen