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„Wenn man uns fragen würde …“ – Was junge Menschen über Social Media denken

Die Diskussion um ein mögliches Verbot von Social Media für unter 16-Jährige wird seit einiger Zeit intensiv geführt – meist von Erwachsenen. Doch wie erleben Jugendliche selbst soziale Medien? Welche Chancen sehen sie, welche Risiken beschäftigen sie? Genau diesen Fragen geht die qualitative Studie „Wenn man uns fragen würde …“ nach, die vom AWO Bundesverband beauftragt und vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. durchgeführt wurde.

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Wie radikalisieren sich junge Menschen?

Radikalisierung wird oft mit Erwachsenen, mit langen Entwicklungsprozessen oder mit klar erkennbaren extremistischen Milieus verbunden. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg zeichnen jedoch ein anderes Bild: Sie zeigen, wie früh, wie schnell und wie unauffällig Jugendliche in gewaltverherrlichende extremistische Szenen abrutschen können – häufig mitten aus ihrem alltäglichen Umfeld heraus. Die Untersuchung macht deutlich, welche Warnsignale es gibt, welche Rolle digitale Räume spielen und warum Prävention nicht erst dann ansetzen darf, wenn strafrechtlich relevantes Verhalten sichtbar wird.

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Jugendliche zwischen Orientierungssuche und Radikalisierung

Radikalisierung unter Kindern und Jugendlichen ist oft schwer zu fassen. Ein plötzlicher Rückzug, neue Freundschaften, aggressive Parolen oder kryptische Symbole im Chat – vieles davon ist nicht immer leicht einzuordnen. Gleichzeitig bewegen sich junge Menschen heute in digitalen Räumen, in denen extremistische Inhalte nur einen Klick entfernt sind. Dort treffen sie auf Angebote, die einfache Antworten versprechen, Zugehörigkeit vermitteln – und zugleich demokratische Werte infrage stellen. Für Fachkräfte entsteht daraus eine große Herausforderung: Wie lassen sich frühe Anzeichen erkennen? Wie begegnet man Jugendlichen, ohne sie zu stigmatisieren oder ihr Vertrauen zu verlieren? Und wie kann man unterstützen, bevor sich destruktive Denkmuster verfestigen?
Die Handreichung möchte zu diesen Fragen eine Orientierung geben.

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Neuer Jugendmedienschutz-Staatsvertrag in Kraft

Am 1. Dezember 2025 ist der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Kraft getreten. Als gemeinsame Grundlage der Bundesländer für die Regulierung elektronischer Medien wie Internet, Fernsehen und Radio soll er Kinder und Jugendliche künftig noch besser vor entwicklungsgefährdenden Inhalten schützen. Die Reform bringt mehrere zentrale Neuerungen mit sich.

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Fortbildung „Gruppen stärken – Extremismusprävention bei Kindern und Jugendlichen“ am 29. Januar 2026

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet in Kooperation mit dem Fachzentrum Radikalisierungsprävention in Vollzug und Straffälligenhilfe Sachsen-Anhalt am Donnerstag, den 29. Januar 2026 von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg (Gareisstraße 15) die Fortbildung „Gruppen stärken – Extremismusprävention bei Kindern und Jugendlichen“.

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„PinkTok“: Harmloser Name, gefährlicher Trend

Mit der Farbe Pink wird vieles assoziiert – Zuckerwatte, Prinzessinnenkleider, Barbie… Der Konsum von Drogen gehört aber mit Sicherheit nicht dazu. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb werden aktuell auf TikTok unter dem Hashtag „PinkTok“ vermehrt Videos verbreitet, in denen junge Menschen zu sehen sind, die offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stehen.

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Buchempfehlung – „Unfiltered. Social Media und unser Körperbild“ von Dr. Julia Tanck

Die Zahl der Jugendlichen mit Essstörungen steigt seit einigen Jahren deutlich an. BesondersUnfiltered. Social Media und unser Körperbild: Wie wir zu Körperakzeptanz und einer gesunden Selbstwahrnehmung finden : Tanck, Dr. Julia: Amazon.de: ... betroffen sind Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren: Bei ihnen haben die Diagnosen von Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störung im Jahr 2023 im Vergleich zu 2019 um fast 50 Prozent zugenommen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Kaufmännischen Krankenkasse (https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/beautypolizei).
Auch pädagogische Fachkräfte berichten in Fortbildungen immer wieder davon, dass sie bei Kindern und Jugendlichen frühe Warnzeichen für ein gestörtes Essverhalten oder ein negatives Körperbild beobachten. Dabei stellt sich die Frage: Welche Rolle spielen soziale Medien bei dieser Entwicklung – und wie können Erwachsene junge Menschen unterstützen?
Antworten dazu finden sie unter anderem im Buch „Unfiltered. Social Media und unser Körperbild“ von Julia Tanck.

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Eltern-Kind-Informationsveranstaltung zu selbstgefährdendem Verhalten am 28. Oktober

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz setzt die Veranstaltungsreihe zu jugendlichen Medienwelten fort und bietet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt online die nächste Informationsveranstaltung für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zum Thema selbstgefährdendes Verhalten an:

28.10.2025 16:30 – 18:00 Uhr

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