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Zwischen Prompt und Pädagogik – Kindheit mit KI

Kaninchen, die im Garten Trampolin springen, sprechendes Obst, das medizinische Ratschläge gibt oder Influencer*innen, die in Realität gar nicht existieren – so können die Social-Media-Startseiten von Kindern und Jugendlichen aussehen. Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Bilder und Videos verbreiten sich rasant über soziale Netzwerke und wirken täuschend echt. Zudem ist die Nutzung von KI-Chatbots wie ChatGPT für die meisten Heranwachsenden fester Bestandteil ihres alltäglichen Medienhandelns geworden.
Fachkräfte berichten nicht selten von Unsicherheiten im Umgang mit den neuen Herausforderungen, die durch aktuelle Entwicklungen im Bereich KI entstehen. Wie sehr kann ich mich auf ChatGPT, Gemini oder die Hinweise von animierten Obst verlassen? Wie kann ich erkennen, dass Kaninchen gar kein Trampolin springen, wenn es doch so täuschend echt aussieht? Und kann KI missbraucht werden?

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AUSGEBUCHT Fortbildung „Zu schön um wahr zu sein! Influencer*innen und Schönheitsideale auf Social Media“ am 03. Juni

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am Mittwoch, den 3. Juni 2026, von 9.00 bis 15.30 Uhr in Magdeburg die Fortbildung „Zu schön um wahr zu sein! Influencer*innen und Schönheitsideale auf Social Media“.

Das Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert. Dabei finden Selbstdarstellung und Orientierung zunehmend über soziale Netzwerke wie Instagram, YouTube und TikTok statt. Nicht selten transportieren Social-Media-Stars perfektionistische bis unrealistische Schönheitsideale, um in diesem Rahmen auch die zumeist eingeschränkte Reflexionsfähigkeit der Heranwachsenden für Produktbewerbung zu nutzen. Welche Auswirkungen kann das auf junge Menschen haben und was können Fachkräfte tun?

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Eltern-Kind-Informationsveranstaltung zu selbstgefährdendem Verhalten am 7. Mai

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz setzt die Veranstaltungsreihe zu jugendlichen Medienwelten fort und bietet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt online die nächste Informationsveranstaltung für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zum Thema selbstgefährdendes Verhalten an:

07.05.2026 16:30 – 18:00 Uhr

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„Wenn man uns fragen würde …“ – Was junge Menschen über Social Media denken

Die Diskussion um ein mögliches Verbot von Social Media für unter 16-Jährige wird seit einiger Zeit intensiv geführt – meist von Erwachsenen. Doch wie erleben Jugendliche selbst soziale Medien? Welche Chancen sehen sie, welche Risiken beschäftigen sie? Genau diesen Fragen geht die qualitative Studie „Wenn man uns fragen würde …“ nach, die vom AWO Bundesverband beauftragt und vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e. V. durchgeführt wurde.

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Wie radikalisieren sich junge Menschen?

Radikalisierung wird oft mit Erwachsenen, mit langen Entwicklungsprozessen oder mit klar erkennbaren extremistischen Milieus verbunden. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg zeichnen jedoch ein anderes Bild: Sie zeigen, wie früh, wie schnell und wie unauffällig Jugendliche in gewaltverherrlichende extremistische Szenen abrutschen können – häufig mitten aus ihrem alltäglichen Umfeld heraus. Die Untersuchung macht deutlich, welche Warnsignale es gibt, welche Rolle digitale Räume spielen und warum Prävention nicht erst dann ansetzen darf, wenn strafrechtlich relevantes Verhalten sichtbar wird.

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Jugendliche zwischen Orientierungssuche und Radikalisierung

Radikalisierung unter Kindern und Jugendlichen ist oft schwer zu fassen. Ein plötzlicher Rückzug, neue Freundschaften, aggressive Parolen oder kryptische Symbole im Chat – vieles davon ist nicht immer leicht einzuordnen. Gleichzeitig bewegen sich junge Menschen heute in digitalen Räumen, in denen extremistische Inhalte nur einen Klick entfernt sind. Dort treffen sie auf Angebote, die einfache Antworten versprechen, Zugehörigkeit vermitteln – und zugleich demokratische Werte infrage stellen. Für Fachkräfte entsteht daraus eine große Herausforderung: Wie lassen sich frühe Anzeichen erkennen? Wie begegnet man Jugendlichen, ohne sie zu stigmatisieren oder ihr Vertrauen zu verlieren? Und wie kann man unterstützen, bevor sich destruktive Denkmuster verfestigen?
Die Handreichung möchte zu diesen Fragen eine Orientierung geben.

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Neuer Jugendmedienschutz-Staatsvertrag in Kraft

Am 1. Dezember 2025 ist der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in Kraft getreten. Als gemeinsame Grundlage der Bundesländer für die Regulierung elektronischer Medien wie Internet, Fernsehen und Radio soll er Kinder und Jugendliche künftig noch besser vor entwicklungsgefährdenden Inhalten schützen. Die Reform bringt mehrere zentrale Neuerungen mit sich.

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