Fortbildung Rollenbilder in den Medien

Schönheitsideale, Zwang und sexualisierte Darstellungen im Netz

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Bild: Peggy und Marco Lachmann-Anke / PixabayDas Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert. Dabei finden Selbstdarstellung und Orientierung vermehrt über soziale Netzwerke wie Instagram, Youtube, TikTok oder Whatsapp statt. Hierbei sind nicht selten auch antiquierte Rollenbilder, stereotypen Darstellungen, Gewaltfantasien und misogynen Grundhaltungen vorzufinden.
„Likes“ beeinflussen zunehmend das Selbstwertgefühl und Influencer*innen mit einem scheinbar perfekten Leben legen die Messlattte sehr hoch an. Das betrifft aber nicht nur die Fremdwahrnehmung. Oft reproduzieren junge Menschen die erlernten stereotypen Geschlechterrollen und messen sich an kaum erreichbaren Idealen.
Pädagog*innen sollen junge Menschen dabei unterstützen, ihre Selbstdarstellung im Netz bewusst zu hinterfragen, die jugendliche Autonomie und Selbstbestimmung zu überprüfen und auf Rollenklischees oder Stereotype angemessen zu reagieren. Dafür brauchen Fachkräfte das entsprechende Hintergrundwissen.

Die Impulsfortbildung beschäftigt sich hierbei mit Selbst- und Fremdzuschreibungen bei genderbezogenen Herausforderungen der Mediensozialisation Heranwachsender. Phänomene wie Sexting, Beauty Challenges und die Verherrlichung von Essstörungen werden dabei ebenso erläutert wie medienpädagogische Strategien der Prävention und Intervention.

Lernziele und Kompetenzen

  • Sensibilisierung für Rollenstereotype in verschiedenen Medien
  • Strategien für gender-sensitiven Umgang erarbeiten
  • Kennenlernen verschiedener Methode und Anwendung in der eigenen pädagogischen Praxis

Zielgruppe

sozialpädagogische Fachkräfte

Dauer

6 Stunden

Kosten

50 € / Stunde

Schwerpunkte

  • „Weibsbilder“ und „Pfundskerle“ – Evolution tradierter Rollenbilder
  • Wa(h)re Schönheit – Die Macht der Bilder
  • Selbstdarstellung
  • Sexting
  • Methoden geschlechtersensibler medienpädagogischer Arbeit

Benötigte Technik beim Online-Format

  • Smartphone, Tablet oder Computer
  • stabiler Internetzugang (besser Breitband-WLAN als Funknetz)
  • Browser (wenn möglich Firefox oder Chrome)
  • Mikrofon und Webcam (als Empfehlung für die Austausch- und Diskussionsrunden)

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