Archiv des Autors: Katja Bach

Erste Beiratssitzung bei der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ)

Am 24. März 2022 fand der neu eingerichtete Beirat bei der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die zwölf Mitglieder, darunter auch unsere Jugendschutzreferentin Dr. Katja Bach, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (BAJ) vertritt, beschäftigten sich in der ersten Sitzung mit den gesetzlichen Aufgaben der BzKJ und ihrer beratenden Rolle als Beiratsmitglieder. Weiterlesen

Eltern-Kind-Informationsveranstaltung zu Sexting und Cybergrooming

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz setzt die erfolgreiche Veranstaltungsreihe aus 2021 zu jugendlichen Medienwelten fort und bietet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt online die nächste Informationsveranstaltung für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zum Thema Sexting und Cybergrooming an:

05.07.2022 16:30 – 18:00 Uhr

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Eltern-Kind-Informationsveranstaltungen zu Medienwelten von Kindern und Jugendlichen

Nach dem erfolgreichen Probelauf im letzten Jahr setzt die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz die Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt fort und bietet auch in 2022 Informationsveranstaltungen für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zu deren Medienwelten an.
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Was gibt‘s neues im Jugendschutzgesetz?

BAJ-Broschüre zur Änderung der gesetzlichen Bestimmungen im Jugendschutz erschienen

Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen verändert sich durch die Digitalisierung ständig. Der Kinder- und Jugendschutz in Deutschland musste sich daran anpassen, um Kinder und Jugendliche weiterhin vor Gefahren, die ihre Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten beeinträchtigen oder gefährden, zu schützen. Daher wurde im Mai vergangenen Jahres das Jugendschutzgesetz reformiert, mit der Zielsetzung, regulatorische Antworten für einen Kinder- und Jugendmedienschutz im 21. Jahrhundert zu geben.
In der vorliegenden 84-seitigen Broschüre hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und
Jugendschutz e.V. (BAJ) die wichtigsten Änderungen in verständlicher Form zusammengestellt und erläutert. Die neuen Schutzziele Schutz, Teilhabe und Förderung sowie die Regelungen zu Alterskennzeichnungen werden dargestellt. So erhalten Filme und Games bspw. zukünftig die gleiche Alterseinstufung, egal auf welchem Weg sie vertrieben werden. Damit wird Eltern, Fachkräften und Kindern und Jugendlichen eine einheitliche Orientierung geboten. Der Schutz vor Interaktionsrisiken wie Mobbing, Grooming und auch Kostenfallen im Netz ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Darüber hinaus werden die Aufgaben der neuen Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ) dargestellt.
Weitere Änderungen, die den Erziehungsauftrag und das Elternprivileg betreffen, werden anhand von Beispielen erläutert. Zudem enthält die Broschüre Übersichten zu den neu im Gesetz berücksichtigten Interaktionsrisiken, den verschiedenen Institutionen im Jugendmedienschutz und abschließend das gesamte Jugendschutzgesetz (JuSchG) im Wortlaut.

Quelle: Pressemeldung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), Berlin, 12. Januar 2022

Eltern-Kind-Veranstaltung zu Sexting und Cybergrooming

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz setzt die Veranstaltungsreihe zu jugendlichen Medienwelten fort und bietet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt online die nächsten Informationsveranstaltungen für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zum Thema Sexting und Cybergrooming an:

01.12.2021 16:30 – 18:00 Uhr

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Sexting – Ein Einblick in digitale Beziehungen junger Menschen und deren Risiken aus Sicht eines jungen Menschen

Ich heiße Vanessa Kannenberg und bin 20 Jahre alt. Derzeit absolviere ich einen Freiwilligendienst im Team der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz. Ich möchte mit diesem Artikel auf das Thema Sexting im Bezug auf Intervention und Prävention eingehen. Dafür wenden wir uns zuerst der Definition zu.

Was ist Sexting überhaupt?

Sexting setzt sich aus den Wörtern „Sex“ und „Texting“ zusammen. Der Begriff „Sexting“ ist jedoch eher in der Wissenschaft etabliert als bei den Jugendlichen selbst. Er beschreibt das Versenden und Empfangen selbst produzierter, freizügiger Aufnahmen via Computer oder Smartphone.
Wann man genau von Sexting spricht ist unklar, denn die Wissenschaft liefert dazu keine eindeutigen Kriterien. Ob schon ein Selfie mit sexy Blick, einem schönen Oberteil mit tieferem Ausschnitt oder erst Fotos im Bikini, in Dessous oder Boxershorts „zu nackt“ sind, liegt im Auge des Betrachters. Jedoch spielt auch die Inszenierung des Bildes (Licht, Perspektive, Pose usw.) oder der Kontext eine Rolle. Wie man Sexting bewertet, hängt also von der eigenen Haltung zu Nacktheit, Erotik und Sexualität ab. Weiterlesen