Archiv der Kategorie: Allgemein

Squid Game: Kein Kinderspiel

Die dritte und finale Staffel von Squid Game ist seit Ende Juni auf Netflix zu sehen. Als die international erfolgreiche Netflix-Produktion vor vier Jahren zum ersten Mal auf den Bildschirmen flimmerte, wurden vermehrt gewalthaltige Nachahmungen der Serie unter Kindern und Jugendlichen beobachtet. Auch die Folgestaffel animierte Heranwachsende dazu, sich an den medialen Figuren zu orientieren. So gab es bereits einen Polizeieinsatz wegen Jugendlicher in Squid-Game-Kleidung, die in der Öffentlichkeit mit Waffen hantierten. Auch wenn sich die Waffen als Spielzeuge herausstellten, hatte die Aktion brisante Folgen: Gegen die Teenager wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. In der südkoreanischen Serie werden Kinderspiele gespielt, die zu Teilen auch in Deutschland bekannt und unter Kindern beliebt sind. Die Serie selbst ist aber nicht für Heranwachsende geeignet, wie auch der Macher Hwang Dong-hyuk betont. Dennoch kommen auch Jüngere über verschiedene Kanäle wie Social Media oder ältere Geschwister mit den Medieninhalten in Kontakt, was Eltern und Fachkräfte aufgrund der gewalthaltigen Inhalte besorgt. Die Handreichung soll einen Einblick in die Serie geben und den pädagogisch sinnvollen Umgang mit Gewalt in Medien anregen.

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Austausch- und Vernetzungsforum zu aktuellen jugendschutzrelevanten Themen aus der Kinder- und Jugendhilfe am 17. Dezember

Worum geht es?

In unseren Veranstaltungen haben wir die Erfahrungen gemacht, dass ein Austausch der Teilnehmenden untereinander zu speziellen Themen gewünscht ist. Aus diesem Grund wollen wir unser kostenloses Austausch- und Vernetzungsforum regelmäßig einmal im Monat fortsetzen.

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„PinkTok“: Harmloser Name, gefährlicher Trend

Mit der Farbe Pink wird vieles assoziiert – Zuckerwatte, Prinzessinnenkleider, Barbie… Der Konsum von Drogen gehört aber mit Sicherheit nicht dazu. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb werden aktuell auf TikTok unter dem Hashtag „PinkTok“ vermehrt Videos verbreitet, in denen junge Menschen zu sehen sind, die offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stehen.

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Online-Elternabend am 18. November zum Europäischen Aktionstag gegen sexualisierte Gewalt

Am 18. November, dem „Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ bietet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz zusammen mit der Polizei Sachsen-Anhalt eine Informationsveranstaltung für Eltern bzw. Erziehende und Interessierte zur Besitzverschaffung und Verbreitung von kinderpornografischem Material an. Der Online-Elternabend beendet die Aktionswoche gegen sexualisierte Gewalt zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen.

In der Veranstaltung sollen Eltern über aktuelle Gefahren in der Online-Welt aufgeklärt, zu möglichen Folgen des Medienhandelns ihrer Kinder sensibilisiert sowie Lösungsstrategien und Hilfsangebote aufgezeigt werden.

Der Online-Elternabend findet von 17:00 bis 18:00 Uhr als Live Stream auf dem YouTube Kanal der Polizei statt und ist kostenfrei. Hier finden Sie den Elternbrief mit QR-Code zur Veranstaltung.

Der Aktionstag wurde 2015 vom Europarat initiiert, um Menschen und Institutionen in Europa dazu aufzurufen, sich on- und offline gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern zu engagieren.

Buchempfehlung – „Unfiltered. Social Media und unser Körperbild“ von Dr. Julia Tanck

Die Zahl der Jugendlichen mit Essstörungen steigt seit einigen Jahren deutlich an. BesondersUnfiltered. Social Media und unser Körperbild: Wie wir zu Körperakzeptanz und einer gesunden Selbstwahrnehmung finden : Tanck, Dr. Julia: Amazon.de: ... betroffen sind Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren: Bei ihnen haben die Diagnosen von Magersucht, Bulimie und Binge-Eating-Störung im Jahr 2023 im Vergleich zu 2019 um fast 50 Prozent zugenommen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Kaufmännischen Krankenkasse (https://www.kkh.de/presse/pressemeldungen/beautypolizei).
Auch pädagogische Fachkräfte berichten in Fortbildungen immer wieder davon, dass sie bei Kindern und Jugendlichen frühe Warnzeichen für ein gestörtes Essverhalten oder ein negatives Körperbild beobachten. Dabei stellt sich die Frage: Welche Rolle spielen soziale Medien bei dieser Entwicklung – und wie können Erwachsene junge Menschen unterstützen?
Antworten dazu finden sie unter anderem im Buch „Unfiltered. Social Media und unser Körperbild“ von Julia Tanck.

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Eltern-Kind-Informationsveranstaltung zu Digitalen Spielen am 13. November

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz führt in Kooperation mit der AOK Informationsveranstaltungen für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zu deren Medienwelten durch. Die nächste Veranstaltung zum Thema Digitale Spiele findet online statt:

am 13.11.2025 von 16:30-18:00 Uhr

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Abschaffung des begleiteten Trinkens und Rauchverbot im Auto

In der letzten Bundesratssitzung am 26.09.2025 wurden eine Reihe jugendschutzrelevanter Aspekte diskutiert. Unter anderem wurden Gesetzesvorschläge aus der letzten Legislaturperiode des Bundestages erneut eingebracht. Dazu gehören Initiativen zum Rauchverbot im Auto ebenso wie das Ende des begleiteten Trinkens bei Jugendlichen.

Andere Entschließungen wurden vorgestellt und in die Ausschüsse überwiesen, etwa zu Social-Media-Schutzräumen für Kinder und Jugendliche sowie zur Reduzierung der Suchgefahr bei „Lootboxen“ und anderen glücksspielähnlichen Mechanismen in Videospielen. Weiterlesen

Eltern-Kind-Informationsveranstaltung zu selbstgefährdendem Verhalten am 28. Oktober

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz setzt die Veranstaltungsreihe zu jugendlichen Medienwelten fort und bietet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt online die nächste Informationsveranstaltung für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zum Thema selbstgefährdendes Verhalten an:

28.10.2025 16:30 – 18:00 Uhr

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Große Mehrheit der Jugendlichen verbindet mehr positive als negative Gefühle mit der Nutzung sozialer Medien

Soziale Medien sind aus dem Alltag junger Menschen in Deutschland nicht mehr wegzudenken: 69% Prozent der Jugendlichen nutzen soziale Medien über zwei Stunden täglich, über 27% geben an, mindestens 5 Stunden pro Tag auf TikTok, Instagram und Co. zu verbringen. Zugleich äußern 61%, dass sie zu viel Zeit auf diesen Plattformen verbringen und das Gefühl haben, andere Aufgaben zu vernachlässigen. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Studie „Zwischen Bildschirmzeit und Selbstregulation – soziale Medien im Alltag von Jugendlichen“ von infratest dimap im Auftrag der Vodafone Stiftung, für die mehr als 1.000 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren befragt wurden.

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