Archiv der Kategorie: Aktuell

Eltern-Kind-Veranstaltung zu selbstgefährdendem Verhalten am 28. Februar

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz setzt die Veranstaltungsreihe zu jugendlichen Medienwelten fort und bietet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt online die nächste Informationsveranstaltung für Eltern bzw. Erziehende mit Schulkindern zum Thema selbstgefährdendes Verhalten an:

28.02.2024 16:30 – 18:00 Uhr Weiterlesen

(Rollen-)Vorbilder Online – Fortbildung im Rahmen des Safer Internet Day am 6. Februar

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 6. Februar 2024 von 9.00 bis 12.00 Uhr eine kostenlose Online-Fortbildung zu (Rollen-)Vorbildern im Netz im Rahmen des Safer Internet Day.

Das Internet ist im Leben der meisten Jugendlichen fest verankert. Dabei finden Selbstdarstellung und Orientierung zunehmend über soziale Netzwerke wie Instagram, YouTube oder TikTok statt. Während früher noch Stars aus Film und Fernsehen als Idole von Heranwachsenden fungierten, bieten heutzutage vermehrt Influencer*innen Identitätsvorlagen für junge Menschen an. Nicht selten transportieren die Social-Media-Stars antiquierte Rollenbilder und stereotype Darstellungen oder nutzen die zumeist eingeschränkte Reflexionsfähigkeit der Heranwachsenden, um Produkte zu bewerben. Durch die Präsentation eines vermeintlich perfekten Lebens und die Zurschaustellung eines einseitigen Körperideals wirken Influencer*innen auf das Selbstwertgefühl. Oft reproduzieren junge Menschen die erlernten stereotypen Geschlechterrollen und messen sich an kaum erreichbaren Idealen. Weiterlesen

Fortbildungsangebote in 2024

Trotz der bestehenden Unsicherheit aufgrund der Beendigung der Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zum 31.12.2024 plant die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz auch im Jahr 2024 thematisch vielfältige Fortbildungen. Neben den Abrufangeboten sind öffentliche Fortbildungen zu praktisch orientierten Angeboten wie die ‚Moderator*innenschulung zum Kinderschutzparcours‘ am 22.02.2024, ‚Medienpädagogische Methoden‘ am 04.04.2024 und die ‚Methodenschulung zur Gruppenstärkung‘ am 22.08.2024 geplant. Auch die bewährten Fortbildungen zu ‚Cybermobbing‘ am 14.03.2024 und zum ‚Jugend(medien)schutz‘ am 21.03.2024 werden wieder angeboten. Die im letzten Jahr neu durchgeführte Veranstaltung zu ‚Influencer*innen als (Rollen-)Vorbilder‘ wird ebenfalls am 17.04.2024 fortgeführt. Neu ins Portfolio aufgenommen hat die Servicestelle das Thema ‚Gewaltprävention‘ am 11.04.2024 und wieder aufgegriffen wird ‚Druckausgleich‘ am 19.09.2024 zum Thema selbstgefährdendes Verhalten. Darüber hinaus werden die Angebote ‚Sexualisierte Gewalt in den Medien‘ am 29.02.2024 und ‚Medienverantwortung in der Familie‘ am 06.03.2024 weitergeführt. Auch mit dem ‚Digitalen Jugendzimmer‘ am 24./25.04.2024 und ‚Gamification‘ am 15./16.05.2024 knüpft die Servicestelle an die erfolgreiche Arbeit in den letzten Jahren an.

Für weitere Fortbildungswünsche stehen die Referentinnen der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz unter Telefon 0391 5037640 oder per Mail unter jugendschutz[at]fjp-media.de zur Verfügung.

Geplante Anpassung des Strafmaßes zu Kinderpornografie

Im Juni dieses Jahres berichteten wir zur Problematik der „naiven“ Verbreitung von Kinderpornografie (§184b StGB) unter Kindern und Jugendlichen auf WhatsApp und Co und gaben eine Handreichung dazu heraus.

Jetzt hat sich das Bundesministerium der Justiz damit befasst und einen Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Mindeststrafen des § 184b herausgegeben. Der Entwurf sieht vor, die Heraufstufung zum Verbrechen durch Absenken der Mindeststrafen rückgängig zu machen. Damit wird den Strafverfolgungsbehörden die Möglichkeit wiedereröffnet, in jedem Einzelfall angemessen auf Verfahren reagieren und ggf. einstellen zu können. Durch die Beibehaltung der Höchststrafen wird aber sichergestellt, dass auch künftig schwere Straftaten angemessen sanktioniert werden können. Weiterlesen

Das erste Smartphone – Wie kann ich mein Kind vor sexueller Gewalt im Internet schützen?

Die im Rahmen der Kampagne „Schieb den Gedanken nicht weg!“ entstandene Broschüre „Das erste Smartphone – Wie kann ich mein Kind vor sexueller Gewalt im Internet schützen?“ erklärt,  wie sich sexuelle Gewalt im Internet zeigt und was man machen kann, um sein Kind zu schützen. Es werden verschiedene Formen digitaler sexueller Gewalt und Strategien von Täter*innen erläutert. Der Medienerziehung wird dabei Vorrang vor einem Nutzungsverbot eingeräumt. Dazu werden neben Warnsignalen und Gesprächstipps auch Interventionsmöglichkeiten sowie Beratungsangebote vorgestellt. Eine Checkliste: Ist mein Kind bereit für ein Smartphone? rundet die informative Broschüre ab. Weiterlesen