Archiv der Kategorie: Allgemein

Neue Ideen für Schulprojekte

Die Schüler und Schülerinnen in Sachsen-Anhalt stehen kurz vor den Ferien und in den meisten Schulen werden in der letzten Woche Projekte durchgeführt. Wir haben neue Ideen für kommende Projektwochen. Nutzen Sie die Euphorie und Begeisterung der Schüler und Schülerinnen an außerunterrichtlichen Angeboten und lassen Sie sich bereits jetzt Anregungen für das kommende Schuljahr vermitteln.

Am 30. Juni 2017 findet in der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz eine Schulung zum stop&go-Jugendschutzparcours statt. Den Teilnehmenden wird der Parcours, dessen Inhalte und die entsprechenden Methoden erläutert. Danach können die ausgebildeten Multiplikatoren/-innen den Parcours für ihre Schule kostenlos ausleihen.

Was wissen Jugendliche übstopgo_logoer das Jugendschutzgesetz? Oder vielmehr: was sollten sie wissen? Worin liegt der Sinn einer staatlichen Schutzfunktion für junge Menschen durch Gesetze, Normen oder Altersfreigaben?

Der Jugendschutz-Parcours stop & go stellt ein niederschwelliges Angebot für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren dar, das in vier Stationen die Möglichkeit bietet, sich lebensweltnah selbstständig und spielerisch mit den Normen des Jugendschutzes in der Öffentlichkeit sowie in Bezug auf jugendgefährdende Medien auseinanderzusetzen. Auch die Bereiche Sucht und Werbung/Konsum werden thematisiert. Roll-Ups, die die Themen veranschaulichen, laden dabei zum Gespräch ein. Ergänzt wird der Parcours durch praxisorientierte Ansichts- und Arbeitsmaterialien wie Spiele, Quiz, Themenkarten, Filme, Rauschbrillen und diverse Alltagsgegenstände. Für die Bearbeitung aller Stationen empfiehlt sich ein Projekttag.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Projektkoordinatorin zur Schulung an:

Servicestelle Kinder- und Jugendschutz
Julia Kurtz
Gareisstr. 15
39106 Magdeburg
Tel: 0391 5037639
Handy: 0157 71556000
Mail: julia.kurtz@fjp-media.de
web: www.servicestelle-jugendschutz.de

Der Jugendschutzparcours ist ein Bundesmodellprojekt unter Trägerschaft der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), an dem sich Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen beteiligen.

Fortbildung SCHNITZELJAGD 2.0 „Geocaching mit Actionbound“

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 12. Juni 2017 in Magdeburg eine Fortbildung zu Geocaching mit Actionbound.
Medien machen dick, faul und dumm? Bei Weitem nicht. Ganz im Gegenteil bietet dieses Angebot die kreative Auseinandersetzung mit Medien und der eigenen Umgebung. Sei es das schulische Umfeld, die Region um die Jugendeinrichtung oder allgemein das regionale Nahfeld von Kindern und Jugendlichen.
Mit Geocaching macht das Erkunden doppelt Spaß. Die Anwendung Actionbound bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit Anderen die eigene Umgebung aus Kinder- oder Jugendsicht vorzustellen und eine eigene Schnitzeljagd zu gestalten die nachhaltig und für alle (kostenlos) zu sehen und erleben ist.

Inhaltliche Schwerpunkte werden sein:
• Planung medienpädagogischer Projekte (Vorbereitung)
• Was ist Geocaching allgemein?
• Wie funktioniert Geocaching mit Actionbound?
• Wir gestalten eine eigene Tour und lernen die App dabei näher kennen

Die Fortbildung richtet sich an Sozialpädagogische Fachkräfte (der Jugendarbeit und des Jugendschutzes), Schulsozialarbeiter*innen, pädagogische Fachkräfte (Erzieher*innen, etc.).

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037638, Email: joerg.kratzsch@fjp-media.de

Fortbildung_Geocaching

Fortbildung: Aufsichtspflicht und Jugendschutz

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet am 8. Juni 2017 in Magdeburg eine Fortbildung zu Aufsichtspflicht und Jugendschutz.
Trotz großer pädagogischer Anforderungen bei der Betreuung Minderjähriger, trifft der Ausspruch „ALS BETREUER VON MINDERJÄHRIGEN STEHT MAN SOWIESO SCHON MIT EINEM FUSS IM GEFÄNGNIS.“ nur selten zu. Voraussetzung: ich weiß über Tatbestand und Rechtsfolgen einer Aufsichtspflichtverletzung Bescheid.
Was wird von mir verlangt? Wie habe ich in bestimmten Situationen zu reagieren? Welches Verhalten darf ich nicht tolerieren?

Die Aufgaben des erzieherischen Jugendschutzes unterliegen einem stetigen Wandel. Orientiert am aktuellen Gefährdungspotenzial und den gesellschaftlichen Herausforderungen, müssen die Akteure die Problemfelder erkennen und effektive und nachhaltige Antworten entwickeln.
Während die rechtlichen Regelungen dem Kinder- und Jugendschutz einen aktuell wirksamen gesetzlichen Rahmen geben, sollten die konkreten Handlungsstrategien der Protagonisten auf diesem Gebiet immer zeitgemäß und gesellschaftsorientiert sein.

Inhaltliche Schwerpunkte werden sein:
• Eckpunkte der Aufsichtspflicht: Faktoren, Erfüllung, Übertragung
• Voraussetzungen und Gesetze zur Haftung
• Bearbeitung von Fragen und Fallbeispielen
• Sexualstrafrecht
• Jugendschutz: Überblick, Begriffsbestimmung, Rechtsgrundlagen
• Problembereiche im sozialen Kontext
• Handlungs- und Arbeitsfelder mit Bezug zum Jugendschutz

Die Fortbildung richtet sich an sozialpädagogische Fachkräfte, insbesondere der Jugendarbeit und des Jugendschutzes, Schulsozialarbeiter_innen und pädagogische Fachkräfte.

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie unter
Telefon: 0391/5037639, Email: katja.bach@fjp-media.de

Ausschreibung_Fortbildung_Aufsichtspflicht_Jugendschutz

Stellungnahme zur Novellierung des SGB VIII

fjp>media ist der Verband junger Medienmacher in Sachsen-Anhalt. Der Verband unterstützt junge Menschen, die selbstbestimmt Medien machen wollen. In unserer medienpädagogischen Bildungs- und Freizeiteinrichtung Medientreff zone! erlernen Kinder und Jugendliche einen reflektierten und kreativen Umgang mit Medien. Für junge Medieninteressierte organisiert fjp>media im Rahmen des außerschulischen Jugendbildung landesweit Workshops und Seminare rund ums Medienmachen. Zudem ist fjp>media Träger der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz. Ein multiprofessionelles Team realisiert Projekte und Bildungsangebote, Information und Beratung sowie Netzwerkarbeit und Fortbildungen zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.

Mit Blick auf unsere maßgeblichen Arbeitsbereiche möchten wir wie folgt Stellung zum Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) nehmen:

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Lasertag – Sport oder Kriegsspiel?

Lasertag ist eine relativ neue Freizeitbeschäftigung: Spieler*innen markieren sich in halbverdunkelten, labyrinthartig angelegten Hallen mit Lichtstrahlen. In einigen Regionen Sachsen-Anhalts gibt es bereits Arenen. Angesprochen werden v. a. Erwachsene, aber auch Jugendliche. Zudem werden Spielvariationen für Kinder angeboten. Weiterlesen

Jetzt auch in Sachsen-Anhalt: Stop & go – ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen!

Was wissen Jugendliche übstopgo_logoer das Jugendschutzgesetz? Oder vielmehr: was sollten sie wissen? Worin liegt der Sinn einer staatlichen Schutzfunktion für junge Menschen durch Gesetze, Normen oder Altersfreigaben? Der Jugendschutz-Parcours stop & go stellt ein niederschwelliges Angebot dar, das Jugendlichen in vier Stationen die Möglichkeit bietet, sich lebensweltnah selbstständig und spielerisch mit den Normen des Jugendschutzes in der Öffentlichkeit sowie in Bezug auf jugendgefährdende Medien auseinanderzusetzen. Auch die Bereiche Sucht und Werbung/Konsum werden thematisiert. Roll-Ups, die die Themen veranschaulichen, laden dabei zum Gespräch ein. Ergänzt wird der Parcours durch praxisorientierte Ansichts- und Arbeitsmaterialien wie Spiele, Quiz, Themenkarten, Filme, Rauschbrillen und diverse Alltagsgegenstände.

Schulen und Jugendeinrichtungen können den Parcours über die Servicestelle buchen. Der Parcours richtet sich an Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren. Für die Bearbeitung aller Stationen empfehlen sich mindestens vier Schulstunden, nachhaltiger wirkt eine längere Arbeitsphase, etwa ein ganzer Projekttag. Den beteiligten Lehrer/-innen oder Fachkräften werden in einer vorausgehenden eintägigen Schulung der Parcours, dessen Inhalte und die entsprechenden Methoden erläutert und ein Begleitbuch ausgehändigt. Sinnvoll ist es, wenn sich Fachkräfte einer Region im Team schulen lassen, da der Parcours in der Regel von mind. drei Moderatoren/-innen betreut wird. Die ausgebildeten Multiplikatoren/-innen können den Parcours anschließend über die Projektkoordinatorin kostenlos ausleihen und tragen lediglich die Transportkosten. Der Parcours ist mobil mit einem Kleinwagen transportierbar und kann ohne großen Aufwand in Einrichtungen, die ihn nutzen wollen, aufgebaut werden. Er besteht aus 4 Stationen (8 Roll-ups) und den dazugehörigen Materialien zu den Themenschwerpunkten Jugendschutzgesetz, Medien, Sucht und Konsum.

Der Jugendschutzparcours ist ein Bundesmodellprojekt unter Trägerschaft der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ), an dem sich Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen beteiligen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Servicestelle Kinder- und Jugendschutz
Gareisstr. 15
39106 Magdeburg
Tel: 0391 5037639
Handy: 0157 71556000
Mail: jugendschutz@fjp-media.de
web: www.servicestelle-jugendschutz.de

Fachkonferenz „extrem | faszinierend – Islamismus im Internet als Herausforderung für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz“

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz (fjp>media) veranstaltet als Kooperationspartner des Netzwerks Medienkompetenz Sachsen-Anhalt, der Medienanstalt Sachsen-Anhalt und des Departments für Medien- und Kommunikationswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 30. August 2016 in der Zeit von 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Mitteldeutschen Multimediazentrum MMZ in Halle (Saale) die 4. Fachkonferenz Medienkompetenz.

Mit Ablegern bekannter Computerspiele, YouTube-Videos und jugendaffinen Auftritten auf Facebook wenden sich auch fundamentale und radikale Islamisten im Internet gezielt an Jugendliche. Für die Verbreitung ihrer Inhalte nutzen sie v.a. die Dienste des Social Web. Ihre Beiträge erhalten so schnell zehntausende Klicks.
Die 4. Fachkonferenz Medienkompetenz widmet sich daher am 30.08.2016 dem Thema radikaler Islamismus im Internet, der damit einhergehenden möglichen Radikalisierung von Jugendlichen und notwendigen pädagogischen Gegenstrategien.

In Impulsvorträgen werden Erscheinungsformen des Islamismus erörtert, seine Wirkweise auf Jugendliche thematisiert sowie die mediale Aufmachung islamistischer Online-Propaganda analysiert. In Workshops und der sich anschließenden Abschlussdiskussion widmen sich die Teilnehmenden dann konkreten Handlungsmöglichkeiten für die (medien)pädagogische Praxis.
Das vollständige Programm finden Sie hier.

Die Veranstaltung „extrem | faszinierend – Islamismus im Internet als Herausforderung für Medienpädagogik und Jugendmedienschutz“ richtet sich an MedienpädagogInnen, Mitarbeiter- Innen verschiedener Projekte und Institutionen der Bildungs-, Aufklärungs-, Interventions- und Jugendarbeit. Angesprochen sind ausdrücklich auch Lehrkräfte, die sich über das Thema „Islamismus im Internet“ umfangreich informieren sowie Möglichkeiten und Angebote zur Prävention kennen lernen wollen.
Anmeldungen werden ab sofort unter kontakt@medien-kompetenz-netzwerk.de entgegen genommen. Die Veranstaltung ist für alle kostenfrei.

 

Fortbildung: Jugendschutz – modern und zeitgemäß

Die Referentinnen für Jugendschutz der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt geben in Halle am 6. September 2016 eine Fortbildung zum modernen Jugendschutz.

Die Aufgaben des erzieherischen Jugendschutzes unterliegen einem stetigen Wandel. Orientiert am aktuellen Gefährdungspotenzial und den gesellschaftlichen Herausforderungen, müssen die Akteure die Problemfelder erkennen und effektive und nachhaltige Antworten entwickeln.
Während die rechtlichen Regelungen dem Kinder- und Jugendschutz einen aktuell wirksamen gesetzlichen Rahmen geben, sollten die konkreten Handlungsstrategien der Protagonisten auf diesem Gebiet immer zeitgemäß und gesellschaftsorientiert sein.

Inhaltliche Schwerpunkte werden sein:
• Überblick
• Rechtsgrundlagen
• Handlungs- und Arbeitsfelder mit Bezug zum Jugendschutz
• Bearbeitung von Fragen und Fallbeispielen
• Problembereiche im sozialen Kontext

Die Fortbildung richtet sich an sozialpädagogische Fachkräfte, insbesondere der Jugendarbeit und des Jugendschutzes, Schulsozialarbeiter_innen und pädagogische Fachkräfte.

Auskünfte zur Anmeldung und Organisation erhalten Sie im Landesjugendamt bei Frau Cornelia Grottke,
Telefon: 0345/514 1624, Email: Cornelia.Grottke@lvwa.sachsen-anhalt.de

Datenkrake Facebook weitet seine gefährlichen Tentakel aus – Die Medienkenner erklären, was neu ist und wie man sich schützen kann

Facebook spielt als weltweit größtes soziales Netzwerk eine große Rolle im Leben junger Menschen. Dort können sie sich mit anderen über ihre Interessen austauschen, gegenseitig zu Veranstaltungen einladen und interessante Links teilen. Doch birgt die Nutzung auch viele Gefahren. Mit den seit 30.01.2015 geltenden Nutzungsbedingungen darf Facebook nun noch mehr Daten sammeln und auch weitergeben. Weiterlesen