Archiv der Kategorie: Allgemein

Neue Datenbank für Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend

Die bundesweit erste Datenbank für qualifizierte Fortbildungsangebote zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend ist online gegangen: Aufgebaut wurde sie von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V. (DGfPI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Kooperationsprojekt. Fortbildung ist ein zentraler Baustein in der Prävention sexualisierter Gewalt. Mit der »Fortbildungsnetz sG – Datenbank für Fortbildungsangebote zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend« erhält sie nun auch eine digitale Infrastruktur. Weiterlesen

(Cyber)mobbing – Alarm ohne Folgen?!

Auch in Zeiten von Corona – teilweise besonders jetzt – ist und bleibt (Cyber)Mobbing ein brisantes Thema an Schulen und zuhause. (Cyber)Mobbing belastet Betroffene psychisch sehr stark: Stress, Isolation, Leistungsabfall und Depressionen können die Folge sein.

Die Referent*innen der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz sensibilisieren Kinder und Jugendliche in Bildungsveranstaltungen sowie Fachkräfte in Fortbildungen für das Thema (Cyber)Mobbing. Die Teilnehmenden werden über die Rollen der Beteiligten informiert, erarbeiten Gründe für die Schikanen und werden für einen Perspektivwechsel sensibilisiert. Sie sollen Anzeichen erkennen und verstehen, wie schnell (Cyber)Mobbing eine gefährliche Dynamik entwickeln kann. Sie werden befähigt einzugreifen, bekommen Lösungswege aufgezeigt, lernen Methoden kennen, darüber zu reden und sollen so dazu beitragen, dass (Cyber)Mobbing verhindert werden kann. Weiterlesen

Die Servicestelle ist Mitglied im Paritätischen

René Thomé vom Vorstand des Trägers fjp>media, Rolf Hanselmann, Regionalleiter Mitte-West des Paritätischen und Dr. Katja Bach, leitende Referentin der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz

Am 19.03.2021 übergaben der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Sachsen-Anhalt, Dr. Michael Reiser und Rolf Hanselmann, Regionalleiter Mitte-West des Paritätischen die Mitgliedsurkunde an die leitende Referentin der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz, Dr. Katja Bach und René Thomé, Vorstand des Trägervereins fjp>media. Weiterlesen

Informationsveranstaltungen zu Medienwelten von Jugendlichen

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz veranstaltet in Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt online Informationsveranstaltungen zu Medienwelten von Jugendlichen:
29. März 2021 (bereits ausgebucht)
14. April 2021 (bereits ausgebucht)
27. April 2021 (bereits ausgebucht)
11. Mai 2021 von 10:00 bis 12:00 Uhr
19. Mai 2021 von 16:00 bis 18:00 Uhr Weiterlesen

Body Positivity – Liebe deinen Körper

Was ist Body Positivity?

Die Body Positivity Bewegung (engl. positive Einstellung zum Körper) kommt ursprünglich aus den USA und hat sich aus dem Fat Acceptance Movement (engl. Fettakzeptanzbewegung oder auch Fettstolz, Fettaktivismus) herausgebildet. Die Bewegung setzt sich für die Abschaffung unrealistischer und diskriminierender Schönheitsbilder ein. Jedoch steht Body Positivity nicht nur für Selbstakzeptanz des eigenen Körpers, sondern auch für soziale Gerechtigkeit, Diversität und Anti-Diskriminierung.
Mit den Jahren wurde die Bewegung immer populärer und zu einem internationalen Phänomen. Gerade über Plattformen wie Instagram, Pinterest, YouTube und Co. wird die Bewegung mit verschiedenen Hashtags groß angepriesen: #bodypositivity, #selfacceptance

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Challenges: Mutproben aus dem Internet

Eine Information für Familien und Fachkräfte

Bild-von-Steve-B-auf-PixabayIm Januar 2021 würgte sich ein 10-jähriges Mädchen aus Süditalien mit einem Gürtel zu Tode, als sie an einer sogenannten Black-Out-Challenge teilnahm. Das Ziel der Challenge ist es, eine Ohnmacht herbeizuführen und sich dabei zu filmeni. Bereits vor einigen Jahren gab es ähnlich lebensgefährliche Formen dieser Challenge unter dem Namen „The Choking Game“. Seit geraumer Zeit kursieren etliche solcher Mitmach-Aktionen im Internet, sie werden insbesondere über Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram verbreitet. Im Nachgang an derart tragische Vorfälle werden häufig Stimmen laut, die eine stärkere Regulierung fordern oder Betreiber sozialer Medien in der Pflicht sehen zu handeln.
Diese Handreichung erklärt, was Challenges genau sind, woher ihre Faszination für junge Menschen kommt und wie Familien und pädagogische Fachkräfte damit umgehen können.

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Bildungsprojekte jetzt auch online

Nachdem die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen alle Fortbildungsangebote für Multiplikator*innen auch online durchführt, gibt es jetzt auch Online-Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche.

Um Heranwachsende trotz der Pandemie-Einschränkungen zu erreichen und weiterhin zu befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen, bietet die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz ihre Seminare „Ich bin online“ – Umgang in sozialen Netzwerken und „Autsch!“ – selbstgefährdendes Verhalten jetzt auch online an.

Die Online-Formate sollen junge Menschen in ihrer Lebenswelt abholen, ihnen eine Plattform zum Austausch geben und ermöglichen, auch Probleme außerhalb des Homeschoolings anzusprechen.

Pädagog*innen erfahren in den Seminaren, wie die Heranwachsenden die Gesamtsituation meistern und wobei sie Unterstützung benötigen. Außerdem bringt ihnen der digitale Methodenmix weitere Anregungen für eigene Angebote.

Gerade in Zeiten, in denen den jungen Menschen der strukturierte Tagesablauf abhanden gekommen ist, sie ihren gewohnten ausgleichenden Hobbys nicht nachgehen können und ihnen in der verbleibenden digitalen Kommunikation möglicherweise auch noch Verschwörungstheorien untergejubelt werden, brauchen sie Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit. Das können sie in den Online-Seminaren gemeinsam mit den Jugendschutzreferent*innen erarbeiten.

Kinder- und Jugendschutz braucht Unterstützung

Kinder und Jugendliche erleben in ihrer Entwicklung zahlreiche Brüche, Krisen, Veränderungen und Abkopplungsprozesse. Dazu gehören unter anderem Gewalt- und Ausgrenzungserfahrungen, sexuelle Ansprache, exzessive Mediennutzung, (Cyber)Mobbing, Missbrauch von Genuss- und Rauschmitteln oder Radikalisierungsprozesse.

Die Servicestelle Kinder- und Jugendschutz hilft Heranwachsenden, Familien und Fachkräften, gerade unter Corona-Bedingungen.
Aber das Geld reicht nicht immer, deswegen brauchen wir Hilfe (Beitrag in der Mitteldeutschen Zeitung).

Was wir tun und wie Sie helfen können, lesen Sie hier.
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